Testing Linux Mint 19.1 auf Macbook Pro

Testing Linux Mint 19.1 auf Macbook Pro

Montag, 14. Januar 2019


Linux Mint

Nachdem ich Ubuntu 10.04 und elementary OS 5.0 Juno getestet habe, kommt nun ein weiterer Kandidat an die Reihe. Mit Linux Mint kommt ein ebenfalls recht minimalistischer Ubuntu-Desktop zum Einsatz.

Linux Mint 19.1
heißt die neueste Version und bringt anders als elementary eine bereits gute Auswahl an bekannten Programmen bei der Installation mit.

Der Installations-USB-Stick wurde vom bootfähigen elementary OS USB Stick erstellt. Grund war, dass sich die verschlüsselte elementary OS Partition nicht mehr starten ließ. Ein Grund elementary OS entweder nur unverschlüsselt oder gar nicht mehr zu nutzen. Denn kleinere Probleme hin oder her, nicht mehr an seine Daten zu kommen ist nicht akzeptabel und führt zum Ausschluss.

Linux Mint macht bisher einen sehr stabilen und soliden Eindruck. Auch wenn sich aus dem vorinstallierten Kalender keine .ics-Datei exportieren ließ. Thunderbird enthält hingegen nicht nur ein Adressbuch sondern mit Lightning seit Version 38 auch einen brauchbaren Kalender.

Bedient wird das System aus der unteren linken Ecke heraus, ähnlich wie Windows. Hier findet man die Programme sowie die Programmsuche. Unten rechts die Systemrelevanten Bedienelemente wie Lautstärke, Netzwerk, USB, etc.

Linux_Mint_Etiketten

Etiketten gibt es auch, leider nur für Verzeichnisse/ Ordner. Mit den in den Systemeinstellungen zu findenden Themes lässt sich nicht nur der Cursor schwärzen sondern auch gleich noch Ordneraussehen, buttons und Fensterrahmen anpassen.

Linux Mint Anwendungsverwaltung

Die Auswahl an Programmen über die Anwendungsverwaltung ist ordentlich und lässt sich über die Installation von Flatpak (in der Anwendungsverwaltung zu finden) nochmals erweitern.

Schön sind auch die aktiven Ecken die neben dem Anzeigen aller Arbeitsflächen oder Fenster auch den freien Schreibtisch oder einen Befehl erlauben.

Linux Mint Systemeinstellungen klein

Die Icons der Systemeinstellungen finde ich weniger intuitiv zu erkennen. Ein Icon-Set könnte da sicher helfen.

Fazit: Bisher eine saubere Sache die mit Stabilität und Klarheit punkten kann.

Siehe auch den Folgebeitrag Linux Mint im Praxistest.









Kommentare (3)

yo fresh
15.01.2019, 10:22 Uhr

Mir gefallen Mint und Elementary ebenfalls. Mint für Windows-Umsteiger und Elementary für die Macianer. Leider sind einige Distributionen verschwunden. Das brasilianische Dreamlinux war optisch sehr gut und PearLinux war der OSX-Klon schlechthin. Wenn Du jetzt noch die normale Debian antestet wäre ich Dir sehr dankbar, mir fehlt im Moment einfach die Zeit dazu. Der Mandrake-Nachfolger Manjaro wäre auch nicht schlecht und evtl noch MX. Danke für Deine Tests…




kendon
25.01.2019, 11:06 Uhr

Hast Du das Mint nativ auf dem MBP gebootet? Welches MBP ist es genau, und wie läuft das Mint? Mit Mint 18 war es bis auf die WLAN Treiber und Sound ziemlich sauber, wenn die beiden Probleme noch gelöst werden können wäre das traumhaft...




Tice
25.01.2019, 17:11 Uhr

Das Macbook Pro ist von 2011, ein altes 17" Teil. WLAN und Sound (über Integrierte LS, USB-LS von Logitech oder Kopfhörer problemlos und ohne "Umschalten" wie manchmal beim Mac (alt-Tastenklick im Menü).






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