Linux Mint 20 Ulyana ist da | Tice' Weblog - Daily junk for friends

Linux Mint 20 Ulyana ist da

Sonntag, 28. Juni 2020


Die finale Version von Linux Mint 20 ist nun als Download verfügbar. Alle Neuerungen findet man hier auf einen Blick. Getestet habe ich Linux Mint Version 20 auf einem MacBook Pro 15" (2009) und einem MacBook Pro 17" (2011).

Linux_Mint_20_Ulyana_screenfetch

Screenfetch (Logo und Sytemdaten etwas schicker dargestellt) installiert man per Terminal so:
sudo apt install screenfetch
screenfetch


Nemo
Der Dateibrowser Nemo ist wirklich schnell (Icon-Darstellungen werden erst nach dem Laden der Dateiliste gestartet). Das System ist auf dem alten MacBook Pro 15" wirklich klasse. Allein dafür lohnt ein Blick per USB-Stick.

Warpinator
Warpinator habe ich mit einem zweitem Mint 20 Stick getestet. Um Dateien mit einem anderen Warpinator zu teilen, öffnet man das Programm und zieht die gewünschten Dateien ins Fenster. Startet das Gegenüber sein Programm, stehen die Dateien zum Download (Benutzer-Verzeichnis/Warpinator) bereit.

Linux_Mint_20_Ulyana_Warpinator

Beim 15" MacBook Pro dauert es auch unter LM 20 Ulyana etwas, bis WLAN bzw. Wi-Fi angezeigt wird. Beim 17" war es sofort sichtbar. Das dürfte an den unterschielichen Empfangsteilen der Geräte liegen.

Grafik
Beim 17" MacBook Pro gab es nach dem Start Probleme mit der Grafik. Der Cursor verursachte jede Menge pixelige Grafikfehler, erschien doppelt bzw. in Reihe und permanet aufblinkend. Erst als ich den zweiten Monitor (den es nicht gibt) unter Systemeinstellungen - Display deaktiviert hatte, legte sich das Problem.

NVIDIA Optimus
Da der Treiber-Manager schon immer Probleme hatte den NVIDIA-Treiber zu laden (Apply changes... bleibt einfach stehen, bei erneuten öffnen ist NVIDIA als Treiber angezeigt) und der Leistungshunger bei bestimmten Anforderungen noch höher sein soll, nutze ich diese Option nicht. Wer Spiele z.B. über Steam nutzen will, sollte hier aber einen eigenen Versuch starten.

Neue Schreibtischhintergründe
Die neuen wallpaper sind hübsch, für meinen Geschmack aber einfach zu bunt und ofmals nicht sinnvoll wenn Bereiche davon so hell sind, dass man die Schrift der Dateinamen nicht mehr lesen kann.

Fazit: Der Geschwindigkeitszuwachs durch die Optimierungen an Nemo allein, machen ein Update bereits lohnenswert. Die Grafikfehler waren nach etwas Suche zu beheben. Auch Warpinator ist eine praktische Neuerung bietet aber nur in Mint-eigenen Netzwerken wirklichen Mehrwert.

UPDATE 14.09.2020: Warpinator ist nun als Flatpak verfügbar und somit auch unter anderen Linux-Distributionen verwendbar.







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