WWDC 2011 Keynote bringt Klarheit zur iCloud

WWDC 2011 Keynote bringt Klarheit zur iCloud

Montag, 6. Juni 2011




So also stellt Apple sich den neuen 'Digital Hub' vor. Statt den Computer als Nabel der Daten zu sehen (wie es anfangs mit den iApps begann) soll die iCloud Serverfarm in North Carolina die Geräte auf dem aktuellen Stand halten.



Auch Scott Forstall zeigte mit 'PC-free' die künftige Unabhängigkeit der iOS-Geräte vom Computer als weitere Option. Diese sollen in Zukunft ohne den Umweg über iTunes freizuschalten sein. iOS 5 soll ab Herbst erhältlich sein.

Ob man aber (zumal als nicht-iOS Nutzer) seine privaten Daten wie Fotos, Adressbuch, E-mails und Dokumente über den Äther schicken möchte und potentiellen Statistiken (wie schon mit iTunes Genius) weiteres Futter geben mag, sei jedem selbst überlassen. Das kostenlose Bereitstellen der ersten iCloud Programme soll die Sache schmackhaft machen.

Bedenklich allerdings die Cloud-Integration des App Store. Der Weg könnte bald zum Einweg werden, wenn Apples DRM die Voraussetzung zur Synchronisation wird.

Die mehr und mehr bequeme Integration sollte nicht die Apple-freien Möglichkeiten verdrängen. Denn jeder Gebrauch dieser nicht offenen Standards schließt alle anderen aus.

Und auch OS X Lion wird ab Juli über den App Store den neuen Weg gehen. Mit 29,99 USD wird es auch hier einfacher gemacht.

Mit iMessage (nach iChat und FaceTime die dritte Variante zum Chat und Datenaustausch) und AirDrop kommen zwei weitere Protokolle hinzu die nur Apple-Nutzern offen stehen.

Interessant ist zuletzt noch der 150 Mio. Dollar Deal den Apple mit den Riesen aus der Musikbranche eingegangen ist. Gerippte Musik soll als kostenpflichtiger 'Re-Import' für 24,99 USD das Geld wieder einbringen und schlecht kopiertes und evtl. nicht immer legales Tonmaterial sauberwaschen.

Wie sieht eure Meinung zu den Keynote Ankündigungen aus?









Kommentare (1)

Thomas
06.06.2011, 23:30 Uhr

Hmm…wenn man sich Apples bisherigen Weg anschaut, kann man eigentlich ziemlich sicher davon ausgehen, dass der AppStore irgendwann Voraussetzung wird um Programme – welch altmodischer Name ;) – auf den Mac zu bekommen. Schwieriges Unterfangen bei Crossplattformprodukten, wie Office oder Photoshop. Deshalb, denke ich, wird es noch etwas dauern. Die wachsende Zahl Macnutzer wird aber sicher auch dort den Druck erhöhen. Durch den Kampfpreis von Lion werden die App-Preise wahrscheinlich auch früher oder später sinken. Welchen Einfluss das auf die Entwickler hat muss man abwarten.

Lege ich meine Daten in die iCloud? Sicher nicht so schnell. Erstens sind 5GB nicht wirklich ausreichend für mich (das wird sich sicher wieder kostenpflichtig erweitern lassen), zweitens bin ich hier eher konservativ, was meine persönlichen Files angeht – Dropbox nutze ich im Job auch eher zum schnellen Informationsaustausch und drittens brauche ich nicht ALLE meine Daten IMMER und ÜBERALL. Insofern wird das "Get rid of the filesystem" bei mir noch warten müssen ;). Interessant übrigens, dass die 5 GB bei Apple immer die Anfangsgrösse von irgendwas ist, beginnend mit dem ersten iPod ;)




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