Apples Update Philosophie - Wer nicht sprintet wird zurückgelassen.

Apples Update Philosophie - Wer nicht sprintet wird zurückgelassen.

Freitag, 12. Januar 2018


Mit den neuen Sicherheitslücken Meltdown und Spectre zeigt sich einmal mehr Apples rigorose Update-Politik. Wer vor 3 1/2 Jahren einen Rechner mit Mac OS 10.9 gekauft hat bekommt kein Sicherheits-Update mehr ohne nicht das gesamte Betriebssystem auf das neueste OS umzustellen!

Meltdown und Spectre

Wie Heise berichtet, wurde die Intel-Chip-Lücke Meltdown in macOS 10.13.2. (High Sierra) teilweise behoben (Apple dazu).

Apple App inkompatibel Icon
Apple zeigt hier inzwischen mehr als deutlich, dass man sich inzwischen ausschließlich an Endkunden orientiert. Tonstudios, Grafik-Agenturen, kurz Firmen in denen größere Betriebssystem-Updates erheblichen Aufwand bedeuten zeigt man die kalte Schulter. Die Sicherstellung, dass Programme nach einem Update noch funktionieren, war das bei Apple praktisch nie ein Problem (den großen Sprung von 9 auf X einmal beiseite gelassen). Inzwischen sieht man oft schon nach ein oder zwei System-Updates das durchgestrichene App-Symbol.

Freunde berichten, dass sie immer häufiger ins Dilemma geraten. Wenn sie ihr iPhone aktualisieren, funktioniert es mit ihrem Mac nicht mehr, weil dieser ein älteres Betriebssystem hat, auf dem die nötige iTunes Version nicht läuft. Aktualisieren sie diesen, dann laufen aber viele Programme nicht mehr. Vor allem Photoshop CS2 hält viele Freiberufler von der Aktualisierung ab, da kaum noch spätere DVD-Versionen im Umlauf sind (alles weggekauft).

Hier zeigt sich die Abhängigkeit die Apple mit seinem System erzeugt. App Store, Updates, Versionssprünge und immer wieder neue Hardware um noch kompatibel zu sein. Wer nicht mitzieht wird (wie in diesem Fall bei Sicherheitsupdates) zurückgelassen.

Fazit: Nutzerfreundlichkeit sieht anders aus. Apple scheint inzwischen eine Marke für teure Wegwerfprodukte zu werden.







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