iTunes Geschenkkarten-Algorithmus gehackt

iTunes Geschenkkarten-Algorithmus gehackt

Mittwoch, 11. März 2009




Allem Anschein nach ist der Algorithmus zum Erstellen der Codes für die iTunes Geschenkkarten von chinesischen Hackern geknackt worden. Wie Outdustry berichtet werden z.B. bei Tabao 200 Dollar Karten für 17,9 RMB (etwa 2,60 US Dollar) angeboten.

Der aktuelle Preis (siehe Screenshot oben) liegt bei 40 Chinesischen Renminbi Yuan, was etwa 4,62 Euro entspricht.

Man kann nur hoffen, dass Apple im Algorithmus auch das Datum vergibt, sodass evtl. hierüber neu erzeugte Codes ausgeschlossen werden können. Ansonsten dürfte es unmöglich sein illegal erzeugte Codes von bisher im Store oder auf Kaufkarten vergebenen zu unterscheiden.









Kommentare (5)
Krest

11.03.2009, 21:58 Uhr
Hm, so ganz verstehe ich das Problem nicht. Die Codes alleine sind ziemlich unnütz so lange sie nicht bei Apple registriert wurden. Ich als Sammler habe hier ziemlich viele iTunes Karten, die zwar alle legitime Codes enthalten, die aber nix bringen weil sie nicht aktiviert sind. So lange die Hacker nicht auch den aktivierungsserver von Apple gehackt haben, dürfte der Code, egal wie erzeugt, auch nichts bringen... oder mach ich da nen Denkfehler?




Tice

11.03.2009, 22:06 Uhr
Jeder kann im Prinzip diese Codes auf sein Konto gutschreiben lassen und damit 'einkaufen'.

Das Problem ist, dass Apple dafür kein adäquates Geld erhalten hat, sprich die Verkaufsgebühr von Null Einnahmen bezaHlen muss. Der Server akzeptiert auch ungehackt die illegal erzeugten Codes, weil er diese nicht von den legalen unterscheiden kann.




Krest

11.03.2009, 22:49 Uhr
Nein, wenn ich einen nicht aktivierten, aber vollkommen legalen Code von einer Geschenkkarte eingebe passiert nichts, weil der Code nicht auf dem Server aktiviert wurde. Der Code wird erst gültig wenn ich die Karte an der Kasse im Geschäft bezahlt habe. Ich hab's getestet.




Robert

12.03.2009, 19:30 Uhr
Also meine Exfreundin hatte mal 2 Karten zum Preis von einer gekauft, weil die zusammengeklebt haben und niemand das bemerkt hat. BEIDE haben funktioniert. Und ich hab auch nicht gesehen das irgendjemand an der Kasse die karten einscannt hat oder so. Das ist nur zur Abschreckung gedacht.




Tice

12.03.2009, 20:34 Uhr
@ Krest: Das wundert mich. Wenn ich bei REWE eine iTunes Karte kaufe rubbel ich den Code frei und geb ihn ein. Damit kauf ich dann Songs. Da wird nichts mehr gescannt. REWE hat auch gar kein System dafür.

Die Codes sind wie Seriennummern. Aktiviert sein muss nur der Benutzer bei iTunes. Woher der Code stammt ist dabei nicht entscheidend. Das ist in diesem Fall ja das Fatale.

Wie gesagt, das einzige was zu hoffen ist bleibt, dass Apple ein Datum in den Code integriert hat. Dann könnte man alle generierten Codes ab Datum X ausschließen und danach nur Codes mit neuem Algorithmus akzeptieren.

Wenn nicht wirds teuer oder es gibt eine Rückrufaktion, bei der Aber gekaufte Karten die nicht zurückgehen verfallen.

Schwierig, ärgerlich und auch teuer für Apple.






Kommentar eingeben:







6 9 4 1 1 7 ☞