iMac - wofür steht das i in i-Mac?

iMac - wofür steht das i in i-Mac?

Montag, 28. Mai 2007




Wunderbares Video von der Einführung des iMac 1998. Der bondi-blaue iMac hatte es mir damals auch angetan. Die Revolution konnte beginnen. Hello!

Die passende Hintergrundgeschichte gibts bei Mac Observer.









Kommentare (5)
kakue>


29.05.2007, 13:00 Uhr

der "bondi blaue iMac" war potthässlich!
Er war weder blau noch grün, passte in überhaupt keine Einrichtung und der verwendete Kunsstoff wirkte billig.
Schön geworden sind die Macs erst wieder mit der Einführung des neuen Gehäuses für den iMac bzw. den G4 Towern.
"Angetan" hat es mir der iMac auch nicht, im Gegenteil: ich war stinksauer. Dass es keine seriellen Ports mehr gibt, dass es kein SCSI mehr gibt, dass es kein 17" Monitor ist. So hätte ich alles wegwerfen müssen: Scanner, Laserdrucker, CD-Brenner, Iomega ZIP, Wacom Artpad und Mäuse.
Und die waren alle relativ neu, angeschafft für den Powermac 5500.
Es war eine Schande und marketingtechnisch ein dicker Fehler, dass es keine "Übergangsgeräte" gab.
Wie bei den Powerbooks hätte es Geräte sowohl mit alter, als auch neuer Schnittstellentechnologie geben müssen. Der G3 All-in-One mit 17" Monitor zeigte doch schon in die richtige Richtung!

"i für idiotisch". Das war meine Meinung.




Tice>


29.05.2007, 20:14 Uhr

Ich denke der iMac war auch eher für Einsteiger oder Internetuser gedacht. Ich habe damals USB-Drucker und -scanner dazugekauft und ohne Altgeräte keine Probleme.

Zur Not konnte man aber auch den Mezzanine-Slot öffnen (lassen) und SCSI-Geräte anschließen:
http://www.service-offensive.de/mezzanin.html

Für alle die damals SCSI-Geräte hatten waren andere Macs natürlich eher geeignet, aber der Run auf diesen Rechner hat dem Konzept recht gegeben.

Ein 17" Monitor wäre schön, aber für mich warscheinlich zusammen mit Drucker und Scanner dann nicht mehr bezahlbar gewesen.




kakue>


29.05.2007, 21:18 Uhr

Komisch, wie sich die Geschichte im Nachinein anders darstellen lässt.
Einerseits ist es richtig, dass der iMac sich nicht schlecht verkaufte und es gemessen an den Stückzahlen für dieses Modell ein recht erfolgreicher Rechner war.
War ist aber auch, dass mit Einführung der iMacs der Marktanteil der Macs insg. weiter zürück gegangen ist. Apple hat das Produktportfolio damals drastisch beschnitten.

Gleichzeitig sind Apple nachweislich sehr viele Anteile an der installierten Basis verloren gegangen.
Nicht nur durch die Einstellung der "Clones".

Der "Switch" vom Mac zum iMac war damals Hardwareseitig nicht kleiner als der zum PC.

Und zum Thema "Einsteiger": Der originale iMac kostete mit vielzuwenig RAM und wirklich mieser Maus damals 3000 DM. Für das RAM und die Maus wurden nochmal 200 DM fällig. Das waren keine Einsteigerpreise mehr. Das Preisniveau der Performas (die schwarzen Modelle gingen bis 5000 DM) war nicht mehr zeitgemäß.

Durch die Einführung des iMacs hat sich Apples Schicksal als "Nischenanbieter" besiegelt. Ein zwar hipper über den jeder Sprach und die Presse schrieb, aber ein Nischenanbieter.





Tice>


29.05.2007, 21:43 Uhr

Apple hat die Preise sehr schnell gesenkt. Ich habe meinen iMac damals für 2.100 Mark im Dezember 1998 gekauft, im Februar ging der Preis dann unter 2.000 Mark.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/3734

Farblich fand (und finde) ich ihn übrigens immer noch besser als die grau-beigen Kisten die damals üblich waren.




ljack>


30.05.2007, 06:44 Uhr

Also ich glaube, dass man die Sache ein bissl differenzierter sehen muss. Danke der "hervorragenden" Arbeit von Scully wurde der Mac zum Nischenprodukt, er war zu teuer und gleichzeitig wurden zu viele Variationen angeboten, was letztendlich für nochmals höhere Preise sorgte.
Dass auch nach der Einführung des iMacs die Nutzerzahlen zurückgingen liegt sicher daran, dass der davor begonnene Trend sich nicht so leicht umkehren lässt. Bitte nicht vergessen, dass Apple vor der Rückkehr von Steve Jobs kurz vor dem Ruin stand!
Der iMac war das benötigte in Massen verkaufbare Modell, das wieder einen herzeigbaren Verkaufserfolg hat und dadurch auch den Leuten zeigt "Seht her, der Mac ist noch nicht tot!".
Die Klone haben übrigens nur den Gewinn von Apple geschmälert, aber keine breitere Basis gebracht, warum dieses Modell wieder eingestampft wurde.
Ich denke, der iMac war der Auftakt für eine neue Generation von Mac Usern. Früher waren mir Macs immer zu teuer, erst durch den iMac konnten ich das erste Mal weg von den DOSen.
Jetzt bin ich seit vielen Jahren reiner Mac-User und habe schon unzählige Leute geswitched, ich weiß nicht wie das ohne iMac und iBook ausgeschaut hätte.






Kommentar eingeben:







4 8 2 6 4 1 ☞