MacHeist - Entwickler nicht am großen Kuchen beteiligt?

MacHeist - Entwickler nicht am großen Kuchen beteiligt?

Dienstag, 19. Dezember 2006


Wie auf Daring Fireball zu lesen ist, scheinen die Entwickler die maßgeblich für die Software die im 49,- Dollar Bundle verkauft wurde nicht wirklich am Gewinn beteiligt worden zu sein.

Genannt wird eine Summe zwischen 5.000,- - 6.000,- Dollar Pauschal-Entlohnung. Neben 40.000,- Dollar Hosting- und Werbegebühren und dem Wohltätigkeitsanteil von 200.000,- geht der Rest in die Taschen der MacHeist-Macher. Bei Einnahmen von 824.229,- Dollar wären das 524.229,- Dollar. Nicht schlecht für eine Idee.









Kommentare (2)
ljack>


20.12.2006, 08:34 Uhr

Ich sehe das ein bisschen anders. Zuerst einmal muss man die Zahlen gerade rücken. Es gab viele Leute, die entweder mehrere Bundles oder auch den Discount von den Heists nutzten und daher nicht 49 sondern oft nur 39 Dollar zahlten. Im Durchschnitt haben die Leute 45 Dollar für ein Bundle gezahlt.
Das ergibt einen Umsatz von 760.000 Dollar.
Für die Charity ziehen wir noch 200.000 ab, ergibt 560.000 Dollar. Nehmen wir die Hostingkosten mit 40.000$ an, dann bleiben noch 520.000$. Nun müssen wir noch 10* 5000$ für die Entwickler abziehen und es sind nur noch 470.000$. Das MacHeits Team besteht aus 7 Leuten, angenommen das Geld wird gleichmäßig verteilt, bleiben für jeden rund 67.000$.
Angenommen es wurden insgesamt 3 Monate Arbeit investiert, dann sind das 22k$ pro Monat.
Nicht gerade wenig, aber reich wird man dadurch nicht.
Die Pauschale für die Entwickler war ihnen ja bekannt, wem das nicht passt (und allen die mitgemacht haben hat es gepasst) musste nicht mitmachen. Abgesehen davon ist die ganze Heist eine riesige Werbung für die Entwickler, die davon sicher auch einen langfristigen Nutzen haben.
Zu guter Letzt ist der Bundle-Verkauf ja wirklich toll gelaufen. Wenn dem nicht so gewesen wäre, dann hätte es für die Entwickler ganz anders ausgeschaut. Das Risiko lag auf ihrer Seite, es hat gut funktioniert und für ihre Idee samt Umsetzung haben sie eine angemessene Summe erhalten.

Ergo: ich finde fair was jeder bekommen hat, letztendlich war es sicher eine WIN-WIN-WIN Situation für alle Beteiligten.




Tice>


20.12.2006, 09:20 Uhr

Klar, ich gönne es den Jungs auch. Allein die Idee ist ja so gut umgesetzt worden, dass man von echter Profiarbeit sprechen kann. Der Werbeeffekt für die einzelnen Programme ist ja auch noch nicht eingerechnet, und der dürfte nicht unerheblich sein.

Eine prozentuale Beteiligung wäre aber sicher fairer gewesen. Aber das Risiko eines Flops haben die Macher von MacHeist somit ja auch selbst getragen.






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