Apples puritanische No-Sex-Regeln

Apples puritanische No-Sex-Regeln

Montag, 22. Februar 2010


Es ist eigentlich kaum zu glauben, aber irgendwie leider doch. Entwickler von Programmen für iPhone oder iPod touch (und künftig auch iPad) müssen sich ziemlich rigorosen Vorgaben in Bezug auf 'Sex' in den Apps unterwerfen.



Wie peinlich das im 21. Jahrhundert ist, beschreibt Jon von Chillifresh im Beitrag Over 5000 Apps Banned; The New Rules.

Nicht vergessen: Es geht nicht um den Sinngehalt von Programmen wie Wobble - hier müsste dann über hunderte Furz-Programme gleich geurteilt werden - es geht im obigen Beispiel um Silhouetten die kaum anders in der iTunes Werbung verwendet werden und nur an bestimmter Stelle ein paar Kreise bekommen.

Allein die Tatsache das hierüber diskutiert wird, zeigt deutlich wie schnell Zensur sichtbar werden kann. Der aktuelle Joy of Tech! Comic schlägt hier übrigens auch zu.

Mit der Unterzeichnung des sogenannten "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" von Präsident Köhler, sind die technischen Möglichkeiten für diese Art Zensur nun ja auch hier in Deutschland geschaffen. Australien machts vor. Willkommen in der schönen neuen Welt!

Siehe auch Cult of Mac, World of Apple.







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