Elektronik-Müll in China | Tice' Weblog - Daily junk for friends

Elektronik-Müll in China

Dienstag, 11. November 2008


Nicht nur in China, in vielen ärmeren Ländern wird Elektronik-Schrott "wiederverwertet". Wie im Videobericht "Toxic Villages" von Current gezeigt, findet die Separierung der einzelnen Stoffe jedoch nicht in Fabriken unter Aufsicht und mit entsprechendem Gerät statt, sondern in den Häusern und Dörfern.



Damit ist die Wahrscheinlichkeit giftige Stoffe wie Blei oder Cadmium aufzunehmen nochmals deutlich höher. Die Verwendung von nicht-toxischen Materialien welche u.a. durch Aktionen von Greenpeace auch Apple zum schnellen Handeln veranlasst hat, ist hierbei nur eine Seite.

Die Arbeitsbedingungen in den "Verwertungsländern" eine andere. Elektronikmüll sollte vielleicht garnicht erst ausgeführt werden. Via CrunchGear.









Kommentare (4)
Michael>


11.11.2008, 13:31 Uhr

Ups: ärmere Länder? wärmere? oder die Steigerung von Darm?




Tice>


11.11.2008, 13:37 Uhr

Ups. Das "D" ist aus Versehen stehengeblieben von "Dritte Welt Ländern".




kakue>


12.11.2008, 00:17 Uhr

Hallo Tice,

ja, die Bedingungen in den "Recycling-Betrieben" in China sind schrecklich. Und ja, Produzenten aus den hoch entwickelten Ländern sollten gezwungen werden, die Verwendung giftiger Stoffe drastisch zu reduzieren.

Aber: Nein, es macht überhaupt keinen Sinn, die Ausfuhr von Müll zu verbieten! Es wäre naiv, anzunehmen, die Menschen auf dem Foto würden, gäbe es den Schrott nicht, einfach zur Schule gehen oder ihre Arbeit als Öko-Bauer beginnen.
Sie würden vielmehr einer anderen gefährlichen Beschäftigung nachgehen und beispielsweise auf der Baustelle krepieren.

Das tun Chinesen leider reihenweise.




Tice>


12.11.2008, 10:52 Uhr

@kakue: "Es wäre naiv, anzunehmen, die Menschen auf dem Foto würden, gäbe es den Schrott nicht, einfach zur Schule gehen oder ihre Arbeit als Öko-Bauer beginnen."

Wer nimmt das an?

Tatsache ist, dass China und auch andere Länder im Elektronik-Schrott "westlicher" Länder fast versinken, wären hierzulande eindeutig eine ökologisch bessere Trennung stattfinden würde. Müll zu Exportieren halte ich nicht für eine "saubere" Lösung - vor allem nicht wenn bekannt ist wo und wie dieser verarbeitet wird..






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